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Des Vorschlags Forum

Die Informationsflut im Vorschlagsforum ist überwältigend. Soweit, dass man sich die Frage stellen muss, inwiefern eine Strukturierung der angesprochenen Themenbereiche nötig ist. Der Vorschlag Char'ronz' sprach eine erneute Stärkung der Abenteurer-/Geistlichenklasse aus. Es sollte mit Hilfe eines weiteren Bonus möglich gemacht werden den Schadenswert von Schwertwaffen zu erhöhen. Dieser Bonus würde aus dem Miteinbeziehen des Skills Armslore resultieren und bei seiner Steigerung stufenweise einen erhöhten Schadenswert hervorrufen. Dieses Prinzip ist bereits von Lumberjacking bekannt. Lumberjacking dient der Steigerung von Schadenswerten der Axtwaffen. Je höher der Skill Lumberjacking ist, desto mehr Schaden verursacht man mit einer Axt.

Schnell kam der Gedanke über die einheitlichen Belohnungen jeder Klasse auf. Ein jeder sollte die Möglichkeit besitzen, in seinem Klassenzweig ein Äquivalent seiner höchst möglichen Stufe zu erspielen, gemessen an den Enginefähigkeiten eines anderen Zweiges. Ein Elitesoldat sollte einem Erzmagier gleichgestellt sein. Der Gedanke selbst rührte aus dem Unmut der fehlenden Enginefähigkeiten, als auch dem Empfinden der Klassenentwertung durch das Darstellen einer Übermacht. Die Übermacht selbst bezog sich auf die Fähigkeit des Erzmagiers, spielend einen Elitesoldaten zu besiegen. Dabei wurde unterstellt, dass der Erzmagier keinen Anreiz mehr bot in ein Duell zu treten, da dem Gegenüber das Ergebnis im Vorfeld bekannt sei.

Alles in Allem scheint das Ganze garnicht so tragisch, doch das Klassensystem Schattenwelts bietet unter Berücksichtigung der Möglichkeit des Teamplays noch ganz andere Facetten. Die Rolle des Schwächeren.

Ein grober und einfacher Gedanke:
Würde man diesen Vorschläge umsetzen, käme es zu einem gleichen Machtverhältnis sämtlicher Klassen. Es wäre in diesem Fall ausbalanciert und die Chancengleichheit gegeben. Im selben Atemzug würde es jedoch vielen die Möglichkeit rauben, sich in ihrem Zweig auf die Maximale Stufe ihrer Klasse zu begeben, da zeitgleich Anforderungen steigten, die für viele unerreichbar wären. Ein solcher Spieler könnte nicht behaupten der Beste seines Zweiges zu sein und es würde keine Rolle mehr spielen, auf welchen Zweig er sich begibt. Die Stärke der Belohnungen wäre überall gleich. Die Herausvorderung verlagerte sich auf den eigenen Klassenaufstieg. Denn die andere Herausforderung wäre es gewesen sich mit seinen Mitspielern zusammen zu rotten und dem Erzmagier eins auf die Zwölf zu geben, dem Dämon die Unterhose über den Kopf zu ziehen und dem Ancient Wyrm Pfeile aus vier Köchern zwischen die Augen zu jagen. Das Teamplay fördern, um der scheinbaren Übermacht das Licht auszupusten, die dann plötzlich ganz alleine steht und dumm drein schaut.

Der Gedanke wirft Fragen über Fragen auf und es würde auf folgendes hinauslaufen:

Irgendwo gibt es immer etwas zu meckern und macht man es jedem ein Stückchen recht, ist eigentlich alles in Ordnung. Jeder hat die Möglichkeit seine eigene Klasse zu wählen, sogar mit Konzepten neu zu gestalten.

Uns von Dammich stellen sich nunmehr folgende Fragen:
Wieso aktzeptiert niemand die Rolle des Schwächeren, den es überall gibt?

Wo bleibt der Sinn für Teamplay, das wofür man auf Schattenwelt spielt?

A-Hörnchen (Allgemeines Hörnchen)

15.5.08 17:46

bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


ABC (15.5.08 19:13)
Weil wir alle helden sind.
Wir alle haben nur Single Player RPGs gespielt, wie Baldurs Gate oder Neverwinter Nights - bzw RL DSA AD&D und so zeugs, darum sind wir natürlich gewohnt dass wir die Helden sind, und sich uns jeder beugen muss.
Wo kämen wir da hin, wenn wir auf einmal das gewohnte Bild aufgeben müssten? Wir am Verlieren - großes BÄH BÄH


Höhö (15.5.08 19:53)
Hey, die Spiele sind aber toll!


(15.5.08 21:54)
Naja, stimmt schon. Krieger sind halt in einem Heer die gefickten, die erstmal verheizt werden, nachdem die Bogenschützen aus der Ferne ihren Sternenhimmel losgeschossen haben. Dann kommen die dicken Drachen angestampft und zaubern alles platt. Wäre auch stinklangweilig, gäbe es keine Vielfalt an Stärke und Schwäche. Aber das müssen so Spacken wie Charotz erstmal schnallen, dass sie bei ihrer Blödheit n iemals imba sein werden.


(15.5.08 22:33)
Naja wenn man das so betrachtet erfüllen sie ihren zweck als Tank.
Menschlicher schutzschild. Sie blocken die Attacken hab und die echten Dmg dealer hocken in sicherheit und teilen den schaden aus


ABC (16.5.08 21:05)
Die Spiele sind toll. Keine Frage.
Aber in einem MMOG spielt man eben nicht alleine gegen die Engine, sondern mit anderen Menschen. Die Meisten strengen sich furchtbar an, ihre Chars zu IMBAs zu machen, und sind dann natürlich enttäuscht wenn ein anderer schlicht 'mehr Zeit' in diese IMBA-Werdung gesteckt hat.

Bei vielen herrscht die Einstellung
"Ich hab alle Skills auf 100 (jetzt 120) wenn ich liege muss das ein BUG sein!!!111"

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